2020

4. Oktober 2020 - Hannvoer

Sein nächstes Rennen soll Anchorage am 4.10. auf der Heimatbahn bestreiten. Er hat eine Nennung im Ausgleich über 1750 m.

12. September 2020 - Magdeburg

Hier der Bericht von Anchorages Züchterin Heidi über das Rennen in Magdeburg:

 

Vera und ich hatten uns früh auf den Weg gemacht und waren beizeiten auf der Bahn. 

Schon recht bald kamen La Aluna und Anchorage im Doppelhänger wohlbehalten und gut gelaunt

in Magdeburg an und bezogen dort ihre luftigen und recht kühlen Boxen. Der dicke Strohbelag darin

wurde auch gleich angeknabbert.

 

Es war ein gemischter Renntag und Anchorage schaute gebannt auf die Trabrennen und die 

eigenartigen Wagen.

Ich vermute, dass die Bahn extra trocken gehalten wurde, damit die Traber auch auf dem Gras

klarkommen - es war warm, sehr trocken und der Jockey sagte, das die Bahn wie Beton ist.

Nicht jedes Pferd mag dieses Geläuf.

 

Anchorage ist in den letzten sechs Wochen deutlich und sehr gleichmäßig in die Höhe gewachsen, sieht gut aus

präsentierte sich sehr aufgeräumt - wir hatten den Eindruck, dass er sehr gut in Form ist und freuten uns

entsprechend auf das Rennen.

 

Vera und ich hatten uns am Start positioniert und sahen, dass es dort mit dem großen Feld schnell auf

die Reise ging, wenn man die Strecke von 2.050 m bedenkt, die zu laufen waren.

Nur mit viel Mühe konnte der nun schon recht große Anchorage mit und als auf der Zielgeraden die Post

abging, stutzte er erstaunt, aber da wäre er sowieso nicht mitgekommen. 

(Das ursprünglich in Düsseldorf angedachte Rennen habe ich live gesehen – da hätte es aber auch nicht

besser ausgesehen, denn das war ebenfalls sehr schnell.)

 

Ungewohnterweise gab es für uns nichts anzufeuern, denn mit dem Ausgang des Rennens hatte unser

Bursche so gar nichts zu tun – zumindest im Mittelfeld hatten wir ihn erwartet.

Er kam aber fit and well aus dem Rennen, immerhin hat er seine Rennpferdeehre gerettet und noch zwei Pferde 

hinter sich gelassen.

 

Das Phänomen, dass Dreijährige beim ersten Start im Ausgleich ganz am Schluss enden und oft sogar

hinterherlaufen, ist aber keineswegs ungewöhnlich.

Dann fragt man sich natürlich: Woran lag es und was kann verbessert werden?

 

Ich vermute, es sind einige Gründe:

• Die Distanz ging gerade noch so, zum Glück war die Zielgerade kurz.

• Der Handicapper hat möglicherweise das letzte Magdeburger Rennen vom 31. Juli zu hoch eingeschätzt.

  Mehrere der dort gut gelaufenen Pferde kamen anschließend in den Ausgleichen gar nicht zurecht und

  ich denke, das wird korrigiert.

 

Hoffentlich bekommt Anchorage einen Nachlass, der nicht gar so mickrig ist.

 

Nun wird das Rennangebot erfreulicherweise wieder größer und vielleicht können wir das Pferd

in Sieglosenrennen zwischen 1.600 und 1.800 platzieren – das würde ich jetzt nach meinen Erkenntnissen

so versuchen. Eine kurze Zielgerade halte ich weiterhin für günstig.

 

Ich freue mich schon auf das nächste Rennen von Anchorage.

31. Juli 2020 – Magdeburg

Der dritte Start von Anchorage endete mit einem fünften Platz, für den es noch 300 Euro Preisgeld gab. Wahrscheinlicht hat unserem Pferd der trockene Boden auch nicht sonderlich behagt. Trotzdem hat sich Anchorage keineswegs blamiert. Wir warten jetzt die GA-Marke ab und schauen dann, wo und wann er wieder starten kann.

28. Juni 2020 – Hannover

Seinen zweiten Start absolvierte Anchorage ebenfalls auf der Heimatbahn, wieder unter Renato Souza. Diesmal ging es über eine Distanz von 1.900 m. Anchorage sprang wieder sehr gut ab und war während des Rennens immer im Vordertreffen zu finden. Auf der Zielgerade agierte er diesmal auch schon deutlich fokussierter und zog gut durch. Am Ende war ihm in diesem sehr schnell gelaufenen Rennen der Weg wohl einen Tick zu weit, auch war dieses Feld augenscheinlich von besserer Qualität. Unser Pferd konnte auf jeden Fall mit deutlichen Fortschritten aufwarten und hat sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt. Er befindet sich auf einem guten Weg. Der nächste Start wird in der Distanz wohl eher wieder über 1.600 m führen.

7. Juni 2020 - Hannover

Den ersten Start absolvierte Anchorage auf der Heimatbahn. Über 1.600 m war er mit seinem Reiter Renato Souza immer im Vordertreffen zu finden und wurde am Ende Sechster. Dieses Debüt hat uns sehr gefallen und wir sind gespannt, wie sich Anchorage das nächste Mal schlagen wird.

2019

27. Oktober 2019 - Hannover

Anfängliche Freude ob des diesmal gelungenen Startes verwandelte sich leider schon in der Gegengeraden in Enttäuschung, als Bulli ziemlich abrupt geschlagen war und nach hinten durchgereicht wurde. Er kam leider nicht ganz heil aus dem Rennen und so ist es schwer, einzuschätzen, was vielleicht möglich gewesen wäre. Da für den Hengst ja jetzt wieder eine Pause anstünde, werden sich unsere Wege wohl demnächst trennen, Bahamian Bullet geht zurück an seinen Besitzer und sicher erstmal ins Gestüt.

Unsere anfänglichen Hoffnungen haben sich nicht erfüllt, auch wenn man sagen muss, dass der Hengst nach wie vor noch Zeit zur endgültigen Reife braucht. Ob er Rennpferd bleibt oder einen anderen Job findet - wir wünschen Bahamian Bullet jedenfalls alles erdenklich Gute.

22. September 2019 – Köln 

1.850 m war diesmal die Distanz, um auszupobieren, ob er eventuell längere Wege braucht, um ins Rollen zu kommen. Die Antwort lautet wohl eher nein. Auf dem achten Platz hatte Bulli mit dem Ausgangs des Rennens nichts zu tun, das wurde Längen vor ihm entschieden. Festzustellen war jedoch, dass er diesmal im Führring gelassener blieb. Mit zunehmender Erfahrung wird er sich auch besser präsentieren können, er ist halt noch ein großes Baby. Nach drei Starts haben wir jetzt auch eine (sicher erfreulich niedrige) GAG-Marke und können im Ausgleich antreten. DIe Auswahl an Distanzen wird da doch breiter. Auch war der Boden in Köln sehr ungleichmäßig und tendierte insgesamt eher zu trocken. Mit dem Herbst wird sich das ja bald mal ändern, so dass der Hengst mal elastischen Boden unter die Hufe bekommt. In zwei oder drei Wochen geht es weiter.

7. September 2019 – Magdeburg

Über 1.550 m startete Bulli seinen zweiten Versuch. Auf leider sehr trockener und fester Bahn kam er nach einem wirklich alles andere als optimalem Rennverlauf auf dem neunten Rang ins Ziel. Zuerst sprang ihm beim Start gleich ein anderes Pferd direkt vor die Füße, so dass Bulli die Box schon mit Rückstand verließ. Vorn ging gleich die Post ab und der Hengst konnte nie so richtig Anschluss herstellen. Entscheidend ins Rennen kam er so nicht. Der nötige Funke Ehrgeiz kam so - am Ende allein auf weiter Flur mit Längen Rückstand zum Feld und vor den letzten beiden - natürlich nicht zustande. Bulli weiß noch nicht so richtig, worum es bei der ganzen Sache eigentlich geht. Aber es war erst sein zweiter Start, dazu nach einer längeren Pause. Wir sind sicher, dass die nächsten Vorstellungen besser werden.

Nach einer kleinen unfreiwilligen Pause geht es Ende August hoffentlich weiter. Da wir ja jetzt ein geschontes Pferd haben, dürfen wir uns hoffentlich auf einen schönen Herbst freuen, wenn der Bursche seinen bevorzugten weicheren Boden und endlich mal seine Idealdistanz antrifft.

10. Juni 2019 – Hannover

Bahamian Bullets Debüt lieferte nicht unerwartet noch keine zählbare Ausbeute. Nachdem er sich am Start versäumte und deutlich hinter den anderen Pferden absprang, konnte er zwar schnell den Anschluss herstellen, kam aber von der hinteren Position nicht weg.

Er ging als Siebter und damit Letzter im Feld über die Ziellinie. Alles in allem war das trotzdem kein schlechtes Debüt. Bulli hat sich beim ersten Mal nicht schlecht angestellt, blieb gelassen und ließ sich gut lenken. Wenn er beim nächsten Versuch - auf kürzerer Distanz, weil die Meile vielleicht schon einen Tick zu weit war - dann auch im Feld mitläuft, wird ihn auch noch der nötige Funke Ehrgeiz kitzeln.



Boxen auf und los!

 

Nachdem Bahamian Bullets Start am 17.05. wegen einer kleinen Unpäßlichkeit gestrichen werden mußte, ist es nun am Pfingstmontag endlich soweit.

Bulli wird gleich im ersten Rennen mit der Startnummer 3 aus Box 1 ins Rennen gehen, im Sattel sitzt Jose Silverio. Die beiden treffen auf sechs Gegner.

 

Der Club wird kopfstark vertreten sein, die Stimmbänder sind gerüstet, um Bulli anzufeuern. 

 

10.06.19

Rennen 1 / 11.00 Uhr

Mittelstands-Trophy der Hannoverschen Volksbank